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Pivitsheider
Forellenzucht Inh. Günter Fiege |
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Detmold-Pivitsheide V.H * Gebrüder-Meyer-Straße 50 Telefon (05232)98500 * Fax (05232)985040 * E-Mail: Hotel Forellenhof |
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Schon lange vor unserer Zeitrechnung tummelten |
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Begonnen hat die planmäßige
Forellenzucht bei uns im letzen Jahrhundert. Da Forellen nur |
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Bachforelle |
BeschreibungDie Bachforelle ist eine stationäre Form der Stammart Salmo trutta, die sommerkühle und sauerstoffreiche Bäche und Flüsse bewohnt. Mit gewissen regionalen Schwankungen laicht sie in den späten Herbst- und Wintermonaten über Kiesflächen in Laichgruben ab. Sie bevorzugt reich strukturierte Gewässerabschnitte mit vielen Unterständen und Versteckmöglichkeiten. Hier verteidigt sie ihr Revier gegenüber Eindringlingen. Einförmige Wasserläufe, Schlammgrund und Stillwasser werden von ihr im Normalfall gemieden. Die Nahrung der Bachforelle besteht überwiegend aus Insekten, Flohkrebsen und anderen Gliedertieren. Größere Exemplare leben häufig räuberisch und stellen den kleineren Begleitfischarten der Forellenregion nach, wobei sie durchaus auch Artgenossen nicht verschmähen. Die Männchen werden meist im zweiten, die Weibchen in der Regel im dritten Lebensjahr geschlechtsreif. Sie laichen von Oktober bis Januar, dazuziehen die Bachforellen stromaufwärts. Dabei sind selbst Hindernisse von über anderthalb Metern Höhe für sie keine Problem. Die Bachforellen legen ihre Eier in Laichgruben ab.Die Entwicklung der Eier bis zum Schlüpfen dauert 100-120 Tage. Die Bachforelle gehört zu den beliebtesten Süßwasserfischen und besitzt Fleisch von ausgezeichneter Qualität. |
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Regenbogenforelle |
BeschreibungDie Regenbogenforelle ist eine eingebürgerte Fischart, die 1882 von der Westküste Nordamerikas zu uns gebracht wurde und seither wegen ihres raschen Wachstums in vielen Teichwirtschaften gezogen wird. Die häufig vertretene Meinung, sie sei eine fruchtbare Kreuzung aus mehreren amerikanischen Forellenarten, dürfte nach neueren Erkenntnissen nicht mehr zu halten sein. Vielmehr dürfte es sich um einen Mischling aus verschiedenen Unterformen einer einzigen Art handeln, ähnlich als ob Meerforelle, Seeforelle und Bachforelle vermischt würden. Die Ansprüche der Regenbogenforelle an den Lebensraum und das Nahrungsangebot entsprechen in etwa denen der Bachforelle, jedoch reagiert sie weniger empfindlich auf niedrigen Sauerstoffgehalt und höhere Wassertemperaturen. Die Standorttreue ist im Gegensatz zur Bachforelle wenig ausgeprägt. Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, daß die Regenbogenforelle nach Besatzmaßnahmen häufig und weit abwandert. Wanderungen von mehr als 100 km scheinen dabei - auch bei der angeblich stationären Shasta-Form - keine Ausnahme zu sein. Ihr bis vor einigen Jahren gebräuchlicher wissenschaftlicher Name Salmo gairdneri ließ auf verwandschaftliche Beziehungen zum Atlantiklachs Salmo salar schließen. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch ergeben, daß sie zur Gattung Oncorhynchus der Pazifiklachse zu rechnen ist. Bis heute ist es noch weitgehend unklar, ob und in welchem Umfang sich ausgesetzte Regenbogenforellen in unseren Gewässern fortpflanzen. Neben einigen wenigen Nachweisen in englischen Flüssen liegen inzwischen auch Meldungen aus Deutschland über eine natürliche Fortpflanzung vor. Dennoch ist sie aus fischereibiologischer Sicht in Salmonidengewässern, in denen selbstreproduzierende Populationen der heimischen Bachforelle vorhanden sind, ungern gesehen und die zuständigen Behörden einiger Bundesländer sind seit einiger Zeit dazu übergegangen, den Besatz mit Regenbogenforellen in solchen Fließgewässern zu untersagen. |
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Lachsforelle |
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Beschreibung die so genannte Lachsforelle Zoologisch betrachtet, existiert die "Lachsforelle" nicht! Mit diesem Namen werden lediglich große Regenbogenforellen aus Zuchtanstalten bezeichnet, die (meistens) rosa- oder rotfleischig sind. Einige Fischarten entnehmen aus ihrer Nahrung die roten Farbpigmente und lagern sie im Muskelfleisch ab. Neben den Thunfischen sind die Gattungen Salmo und Oncorhynchus (Pazifiklachs) wohl die bekanntesten der rotfleischigen Fische. Die Hauptnahrung der Fische besteht aus roten Crevetten und Krebsen, welche den Farbstoff Astaxantin aus der Familie der Karotine enthalten.
Die Fähigkeit dieser
Fischarten, Farbpigmente aus der Nahrung im Fleisch zu speichern, haben
Züchter dazu benützt, dem Futter Karotine beizumischen (der Name
dieses Farbstoffes leitet sich von der Karotte ab) Anfänglich mischte
man dem Futter die Abfälle der Crevetten bei, bis es gelang, diesen natürlichen
Farbstoff auch künstlich herzustellen. Die heute gebräuchlichsten
Karotine sind Astaxantin und Cantaxantin. Da die so eingebrachte Farbe
nicht lange im Fisch verbleibt, wird erst in den letzten Wochen vor der
Verarbeitung das Pigmentfutter verabreicht. Anfänglich wurden diese
Farbstoffe nur in der Lachs- und Forellenzucht im Meer angewendet, heute
werden auch im Süsswasser Regenbogenforellen derart gefüttert. |
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